GESCHICHTE

Vor über 130 Jahren entdeckte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still die Prinzipien
der Osteopathie und begründete damit eine neue Medizin. Seit jener Zeit hat sich
die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt, in den USA, ebenso wie in Europa und
anderen Teilen der Welt. Seine Erkenntnisse bilden bis heute das Fundament der
osteopathischen Medizin:

  • die grundlegende Bedeutung von Bewegung für alle Strukturen im Körper
  • die gegenseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion
  • die Betrachtung des Organismus als untrennbare Einheit
  • dessen Fähigkeit zur Selbstheilung




OSTEOPATHIE

Die Osteopathie ist eine sanfte und ganzheitliche Heilmethode. Im Mittelpunkt der Therapie
stehen der Abbau von Blockaden und die Wiederherstellung des Gleichgewichts
aller Körpersysteme. Dabei spielen die Selbstheilungskräfte des Organismus eine zentrale Rolle.

Die Osteopathie ist in 3 Bereiche unterteilt, die auch die »3 Säulen der Osteopathie«
genannt werden:

  • die strukturelle Osteopathie
    bei Problemen des Bewegungsapparates (Muskeln, Sehnen, Knochen, Gelenke)
  • die viszerale Osteopathie
    bei Störungen an den inneren Organen
  • die Cranio-Sakral-Therapie
    das Arbeiten an Schädel/Kreuzbein

Erst das Zusammenspiel dieser drei Methoden ermöglicht es dem Osteopathen,
den Selbstheilungskräften des Organismus optimal zu helfen.

Aufgrund Ihres eigenen Ansatzes kann die Osteopathie bei zahlreichen Beschwerden oft wirksam
helfen. Dennoch ist sie kein Allheilmittel, sondern eine, die Schulmedizin ergänzende Form
der Medizin!

Behandlung
Jede Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt und dauert
durchschnittlich 50 Minuten.

Nach ausführlicher Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie überwiegend mit den Händen.
Der Osteopath kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten.
So spürt er Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf, die er mit speziell für die Osteopathie
entwickelten Techniken behandelt.

Der Körper kann etwa zwei bis drei Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren,
so dass eine erneute Behandlung meist erst nach dieser Zeit sinnvoll ist.





KINDEROSTEOPATHIE

»Ein Kind ist kein kleiner Erwachsener«

Die Kindheit ist geprägt von Wachstum und Entwicklung. Funktionsstörungen oder Erkrankungen
frühzeitig behandelt, muss das Kind nicht mit in seine Zukunft nehmen.

Die Behandlung von Babys und Kleinkindern unterscheidet sich entwicklungsbedingt
deutlich von der Behandlung Erwachsener. In der Regel sanfter und mit sehr viel
Einfühlungsvermögen werden Kinder mit vielfältigen Erkrankungen behandelt, auch ergänzend
zu schulmedizinischen Therapien.

Indikationen:

  • schwierige Geburt (sehr lange, Glocken- oder Zangengeburt, Kaiserschnitt)
  • Schrei-/ Spuckbabys
  • Verdauungsprobleme / Koliken
  • Symmetriestörungen (KISS, Schädelasymmetrien)
  • Schlafprobleme
  • Allergien, Neurodermitis
  • Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen (Sinusitis, Asthma, Otitis media, Bronchitis, Tonsilitis)
  • Entwicklungsstörungen/-verzögerungen
  • ADHS/ADS etc.
  • allg. Fehlhaltungen
  • (Schul-) Kopfschmerzen
  • Bissanomalien, auch begleitend bei Kieferorthopädie/Zahnspangen